Harbor Inn Studios - Bremen
 

Album-Reviews

Fetocide - "Redefine" (Eigenvertrieb)


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Fetocide
Meine Herrschaften, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, als ich mal wieder eine Death-Black-Metal Demo in die Hand gedrückt gekommen habe. Bei den meisten Bands dieses Generes sind die ersten Aufnahmen durchaus verbesserungswürdig. Pustekuchen! Bei den 5 Jungs von Fetocide aus dem Raum Bassum, Wildeshausen, Harpstedt und was weiß ich noch wo, steckt eine gewaltige Portion Können dahinter. Ok, so ganz aus dem Nichts ist die Band auch nicht erstanden. Fetocide haben ihre Erfahrungen schon bei Embedded, Tears of decay usw. gesammelt. Das Besetzungskarussel wurde in den letzten Jahren auch noch gedreht und was jetzt dabei heraus gekommen ist, ist ein technisch, aggressives kleines Meisterwerk in Sachen Death-Black-Metal. Zwar ist das Promodemo mit insgesamt 9 Tracks von der Aufnahme her nicht so gigantisch, aber für eine Eigenproduktion durchaus hörbar. Die Songs sind alle auf technisch hohen Niveau und brillieren durch ihre Songstrukturen. Ein ultratiefer Gesang + gelegentlich Kreischattacken und immer wieder fixe Passagen, die zwischen durch mit Nackenbrecher versüßt werden. An Melodien wird auch nicht gespart und somit trotzen die Gitarrensolis mit prägnanten Tönen nur vor sich hin. Zwar wird es dem einen oder anderen auf Dauer zu anstrengend, aber scheiß der Hund drauf. Fetocide haben im Underground nichts mehr verloren, deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass Obscure Domain Records auf die Band aufmerksam geworden ist. Mit der Band im Rücken können sie getrost die Fahne hochhalten. Ich bin gespannt was dabei rauskommt. Ja, ich bin entzückt!

9 | 10 Punkten - Ramin Amir

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