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Album-Reviews

DHG - "Supervillain Outcast" (Moonfog)


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DHG
Moonfog
Na super, da triffts ja den Richtigen. Da soll ich alter Punkrocker jetzt `n Review über `ne Black Metal Band schreiben. Oder ist es Death Metal? Oder Thrash? Ehrlich gesagt bin ich da nicht genug in der Szene verwurzelt, um genau zu wissen wo genau da die Trennlinie gezogen wird.
Nun denn. Die Norweger DHG, ausgeschrieben DØDHEIMSGARD, was so viel heißt wie „heimische Villa des Todes“, haben mit SUPERVILLAIN OUTCAST nach 8 jähriger Pause mal wieder ein Album auf den Markt gebracht, dass zumindest schon mal beachtliche 15 Stücke vorzuweisen hat. Nach diversen Line-up-Wechseln in der Bandgeschichte werden die momentanen 6 Bandmitglieder auf deren Homepage als „current“ umschrieben, ganz verlässlich scheint die Sache nicht zu sein. Vielleicht will man sich nach den bisherigen Erfahrungen auch einfach nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, immerhin gibt es die Truppe schon seit 1994 und die Liste der ehemaligen Bandmitglieder ist beachtlich lang. Ansonsten bezeichnet sich die Truppe selbst als absolut schizophren und psychotisch. Na, herzlichen Glückwunsch!
Musikalisch dröhnt dann genau das aus den Boxen, was ich fast schon erwartet hatte. Düsterstes Metal- Geknüppel mit fast durchgehendem Double-Base-Anschlag, wütenstes dumpfes Metal- Geschrei, dass nicht gerade freundlich zum Kaffee einzuladen scheint, garniert mit ein paar elektronischen Geräuschen, die dem Gemetzel so dann und wann beigemischt werden. Zu meiner eigenen Überraschung gefallen die Gitarristen zwischendurch mit Läufen der melodiösen Art, wer dazu dann textlich so alles um die Ecke gebracht wird entzieht sich meiner Kenntnis, da kein Booklet beiliegt, und die Texte so doch eher schwer zu verstehen sind.
Leuten die auf diese Art Mucke stehen, könnte die Platte durchaus gefallen, und ich muss selbst gestehen, obwohl ich stilistisch damit nicht so furchtbar viel anfangen kann, haben mich die Nordlichter beim Hören nicht genervt. Zum Abreagieren nach einem riesengroßen Scheißtag ist dieses Album wahrscheinlich sogar eines der geeignetsten.

6 | 10 Punkten - Nille

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