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La Dispute - "Wildside" (No Sleep)


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No Sleep
Mit “Wildlife” kommt dieser Tage der neueste musikalische Output von La Dispute aus Grand Rapids in Michigan in die Läden. Diese Band wird seit geraumer Zeit von einigen Teilen der Journalie über den grünen Klee gelobt. „Auf so eine Band haben wir seit dem Split von At the Drive-In gewartet“ habe ich zuletzt gelesen. So weit sind die Jungs dann in meinen Augen doch noch nicht, aber mal schauen. Konnte mich die letzte Scheibe mit dem kurzen und knappen Titel „Somewhere At The Bottom Of The River Between Vega And Altair“ positiv überzeugen, brauche ich für diese Scheibe weitaus länger und bin auch nach diversen Durchläufen noch unsicher, was ich von diesem Rundling halten soll. Kamen die Jungs beim letzten Album jederzeit auf den Punkt und haben ein rundes und durchgehend solides Album abgeliefert, kämpft „Wildlife“ mit ziemlich vielen Längen. Das Album kommt mit knapp einer Stunde Spielzeit recht lang daher und Sänger Jordan Dreyer erzählt und performed seinen extrem melancholischen Stil fast so, als würde er gleich heulend in der Ecke sitzen. Grundlegend kam ich beim letzten Output auch gut darauf klar, doch die neue Scheiblette haut mich nun nicht durchgehend vom Hocker. Sicherlich sind einige Perlen dabei, wie das in meinen Augen recht chillige „St. Paul Missionary Baptist Church Blues“ oder das groovige „Edit Your Hometown“ oder eben „King Park“, welches in meinen Augen das stärkste Stück auf der Scheibe ist. Es ist recht episch aufgebaut und spiegelt die Trademarks der Band wider.

„Wildlife“ ist wahrlich kein schwaches Album, aber eben auch kein durchgehend überzeugendes. Zu viele Lückenfüller, die überraschenderweise den Weg auf den Silberling gefunden haben. Fans des Genres werden sicherlich bedenkenlos zuschnappen - ich bin jedenfalls gespannt wo die Reise hingeht für diese Melange aus Postcore, Screamo und experimentellen Spoken Words.

6,5 | 10 Punkten - Jens Krause

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