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Album-Reviews

Formosa - "Sorry For Being Sexy" (Sweepland Records)


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Formosa
Sweepland Records
Aus Essen kommen Formosa und machen keinen Thrash-Metal, sondern geradlinigien Rock.
Ich muss zugeben, dass ich einige Durchläufe gebraucht habe, bis ich einen gewissen Gefallen an dem jungen Trio attestieren konnte. Die Jungs können über sich selber lachen, nehmen sich grundlegend nicht so ernst und spielen eine solide Partie Hardrock mit ein wenig Glam-Gewürzen, wobei sich die Drei optisch nun nicht komplett zum Affen machen, wenn ich das richtig einordnen kann.
Anzurechnen ist auf jeden Fall die Diversität der Songs. Klar bewegt man sich im gewohnten Fahrwasser, aber das Album mit dem unverwechselbaren Albumtitel ist dann doch recht abwechslungsreich. Das Album ist recht rockig, streckenweise standen AC/DC & Airbourne Pate, man biedert sich aber nie an, sondern findet seinen eigenen Weg in der Richtung. Ab und an höre ich sogar mal ne Note „Danko Jones meets Double Crush Syndrome“ heraus.
Wer mit Titeln wie „Sorry For Being Sexy“,“Fuck Up Your Liver“, „Proud To Be Loud“ oder “Never Stop Rock ‘N’ Roll” aufwarten kann, der hat auch ein chronisches Grinsen im Gesicht.
Die Produktion ist recht geerdet und transparent, wirkt aber nicht steril und weit weg von klinisch, recht passend würde ich sagen. Das Album bietet von teils balladesken Parts – bis hin zu erdigen Rock-Nummern einiges und weiß großflächig zu gefallen. Wer sich im oben aufgeführten Genre zu Hause fühlt, zum Lachen nicht in den Keller geht, kann hier bedenkenlos zugreifen.

Ziemlich solide Scheibe, für die ich aber einige Durchläufe brauchte…

7 | 10 Punkten - Jens Krause

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