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Album-Reviews

redhanded - "closer" (Eigenvertrieb)


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redhanded
Modern Rock versprechen uns redhanded aus Regensburg mit ihrem zweiten Album „closer“. Und da das so ziemlich alles heißen kann, bleibt uns wohl nichts anderes übrig als das Ganze mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Da wird dann schon nach den ersten zwei Tracks, „In A Maze“ und „Hey God“, recht schnell klar wohin die Reise gehen soll; klingt das Ganze doch recht stark nach einem alten – schon fast vergessenen – Bekannten, dem Grunge. So eine Art Cobain meets Alice In Chains wäre als erste Diagnose wohl nicht ganz falsch: Recht energiegeladen, von melancholisch bis wutentbrannt mit exzellent nöligen Vocals obendrauf.
Die restlichen Songs bleiben in etwa auf der gleichen Schiene, auch wenn man hier und da mal gerne durch den kompletten Alternative Rock räubert: Mal eher straight („Scapegoat“, „World In Your Head“), wo schon mal die Foo Fighters durchschimmern, dann eher wieder nachdenklich bis melancholisch („Disappear“, „Knowhere“) bis hin zum einprägsam-balladesken „Someone Told Me“. Mal etwas wüster und experimenteller („Freedom“, „Army Walk“) andererseits mit einfach gestrickten, fast schon seichten Emo erinnernd („Absolution“), lässt man mit abwechslungsreichen Songwriting recht viel Raum in dem sich die Gitarren austoben und die Melodien recht schön entfalten können.
Als Bonbon obendrauf präsentieren uns redhanded zum Schluss mit „Slipping Away“ und „Self-Blame Mechanism“ zwei reine Akkustik-Songs, die sich ohne Brüche an das Vorhergehende anschließen und die Klasse des Quartetts nur weiter unterstreichen und Lust auf mehr machen.

8.5 | 10 Punkten - Holger

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