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Opeth - Kopenhagen - Den Grå Hal (10.11.2022)
Wenn man gerade in Kopenhagen ist und an dem Abend die grandiosen Opeth im Paket mit Voivod aufspielen, muss man natürlich dabei sein. Das Paket spielt in der „Den Grå Hal“ – einer wunderbaren Location, die auf den ersten Blick an eine größere Reithalle erinnert und Platz für 1700 Zuschauer bietet. Die Veranstaltung ist ausverkauft und kurz nachdem wir im Venue ankamen, begannen auch schon die sympathischen Kanadier von Voivod mit einem Querschnitt ihrer nun schon insgesamt 40 Jahre andauernden Bandgeschichte.

Die gut gelaunte Truppe um Sänger Denis Belanger genoss den Zuspruch der schon zahlreich erschienenen Zuschauer im Saal und feuerte Klassiker wie „Holographic Thinking“, „Iconspiracy“, „Planet Eaters, „Pre-Ignition“ aus dem Ärmel. Heute war Tourauftakt für das Paket, aber keine Spur von Nervosität von Voivod – sie waren gewohnt souverän und erspielten sich an diesem Abend diverse neue Fans.
Nach gut 45 Minuten beendeten sie ihr Set unter amtlichem Applaus mit „Voivod“….
Die Stimmung im bereits vollen Saal war ausgezeichnet und die Schlangen an den Getränkeständen enorm.

Nach gut 30 Minuten Umbaupause kamen Opeth auf die Bühne und man merkte, dass die Fans lange auf dieses „By Request“ Konzert gewartet hatten.
Vor gut zwei Jahren hatten die Fans die Chance, auf der Homepage der Band jeweils einen Song aus den jeweiligen Veröffentlichungen der Band zu wählen. 13 Alben aus seinerzeit 30 Jahre Bandgeschichte…
Die Band, um den sympathischen und an diesem Abend äußerst redseligen Sänger Mikael Åkerfeldt, war mit einem fetten Bildschirm (bzw. LED-Screen) hinter den etwas höher positionierten Drums und Keyboard optisch recht pompös aufgestellt.
Die nun komplett gefüllte Halle lechzte den Songs aus drei Dekaden Bandgeschichte entgegen. Da, wie bereits erwähnt, heute Tourauftakt war, war wirklich jeder Song mehr oder minder eine Überraschung und die Songs wurden frenetisch gefeiert. Ob „Demon Of The Fall“, „The Moor“, „Windowpane“ oder das erstmalig live dargebotene „“Black Rose Immortal“, welches mit seinen über 20 Minuten Spielzeit eine wirkliche Herausforderung für die Band bedeutete – das Publikum war sehr begeistert.
Songs wie das epische „Burden“ oder das groovige „Sorceress“, welches diesen Abend mein persönliches Highlight darstellte, waren absolute Perlen der Bandgeschichte. Live erinnert mich das komplexe Arrangement immer ein wenig an neuere Live-Gigs mit Devin Townsend – vielschichtig ist hier wirklich nicht untertrieben.
Mit „Blackwater Park“ und „Deliverance“ im Zugabenteil endeten weit über zwei Stunden Spaß und Freude der coolen Schweden im wunderbaren Dänemark…
Danke für diesen fantastischen Abend.

Setlist:
Ghost Of Perdition
Demon Of The Fall
Eternal Rains Will Come
The Moor
Under The Weeping Moon
Windowpane
The Devil’s Orchard
Black Rose Immortal (erste Live-Performance ever)
Burden
Sorceress
Allting tar slut
--
Blackwater Park
Deliverance

Links:
Opeth

Jens Krause

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