Stage One Studio

Album-Reviews

Omega Soul - "Void" (FDA Rekotz)
Aus dem Frankenland, genauer gesagt aus Nürnberg, beehren uns die staubtrockenen Stoner-Jungs von Omega Soul. Stoner denkt der geneigte Leser ja gerne mal irgendwie an Kyuss und Co. Die höre ich hier gar nicht soo sehr raus, aber so einfach sollte man sich das Ganze auch nicht machen. Im Bandinfo wird von Bands wie Neurosis, Black Sabbath, Tool, Clutch und etwas Pantera gesprochen. Das ist ja auf jeden Fall ziemlich vielversprechend, schauen wir also was uns erwartet.
Ein sehr roher und erdiger Sound kommt uns beim schleppenden Opener „Darkness Inside“ daher und der Song macht sich auf den Weg in die Wüste Gobi.
Kaum angekommen, geht es bei „The Infinite Flesh“ zumindest stimmlich etwas derber zur Sache, ein intensiver Song, der mich nach dem Opener fast ein wenig überrascht. Nun gut, weiter im Text.
„Shadows“ kommt in Teilen fast balladesk daher, erinnert mich ab und an wirklich an Down, wobei mir die Drums hier irgendwie nicht zusagen, fehlt etwas der berühmte Bums.
„A Sinister Burden“ gibt dann schon etwa mehr Gas, gepaart mit schöner Saitenarbeit und schönen Steigerungen….sauber. „All My Fears“ entpuppt sich nach einigen Durchläufen als mein Favorit, etwas sperrig aber schön abwechslungsreich und nicht mit erzwungener Handbremse, hier finde ich dann auch endlich mal meine geliebten Clutch (bis auf den Gesang) – und das nicht zu wenig. „Scorpio Moon“ ist eher schleppend und treibend, der Song kickt mich aber nicht so richtig – die relaxten Parts laufen mir da zu wenig rein.
„Shelter“ leiten dann schon fast das große Finale ein und Black Sabbath lassen grüßen, gesanglich geht es hier nur in eine andere Richtung als bei Ozzy. „Seasons Of Fire“, der Rausschmeißer, ist auch ein fantastischer Song, dachte ich anfänglich dass es rein instrumental ist, wurde ich nach über drei Minuten eines Besseren belehrt. Dieser könnte aber durchaus auch von Down sein. Tolles Finale
Das Album ist wirklich sehr interessant, kann mich nicht immer vollends überzeugen, landet aber seit Tagen immer wieder in meinem Player – somit wächst da etwas. Der Sound ist an sich total passend, ziemlich roh und ohne große Spielereien, manchmal fehlt mir aber etwas der Druck (primär Drums).
Neben oben aufgeführten Bands entdecke ich aber auch ab und an ne Rutsche Red Fang, zwischendurch höre ich High On Fire und sogar etwas Burden. Wer also mit allen aufgeführten Bands irgendeine Sympathie verbindet, der sollte sich die Jungs im Omega Soul mal genauer anhören. Ich behalte Euch auf dem Radar…

8 | 10 Punkten - Jens Krause

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