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Album-Reviews

Erik Cohen - "True Blue" (Royal Anker Recordings / Rough Trade)
Ganz schön 80er-Jahre-lastig ist sie ausgefallen, die neue Erik-Cohen-Scheibe. Der Opener „Gelsenkirchener Barock“ eröffnet das Album jedoch in gewohnt rockiger Manier und macht so richtig Spaß – wie die gesamte A-Seite, die ausschließlich aus Hits besteht. „Reeperbahn“ läuft butterweich rein, „Diamant“ ebenso. Und so geht das immer weiter.
Bis auf „Club Pinasse“ ( trotzdem: Hit! ) wurden auch alle Songs als Singles veröffentlicht, was qualitativ durchaus Sinn macht. Auch wenn ich es nach wie vor befremdlich finde, bereits vor Album-VÖ 5 Songs – also wirklich das halbe Album – zu kennen.

Dabei pendelt das Songwriting zwischen gradlinigem Rock, ruhigeren Momenten ( z.B. das hymnische “Orion“ ) sowie härteren Nummern wie dem Titeltrack. Viele Songs zünden erst nach mehrmaligem Hören, dies trifft vor allem auf den „Trucker“ zu, den ich zuerst kaum greifen konnte, mittlerweile ist er einer meiner Lieblinge auf dem Album.

Als Fan der ersten Stunde fallen mir einige Referenzen bzw. Selbstzitate Richtung erstes Album auf, dies ist allerdings sehr stimmig eingebunden und wird von meiner Seite aus sehr wohlwollend und wissend nickend zur Kenntnis genommen.

Fazit: Wäre das Ding hier tatsächlich in den 80er Jahren erschienen, wäre der gute Mann sicherlich ein Megastar und „True Blue“ möglicherweise ein Kassenschlager geworden. Hits wie „Diamant“ oder „Trucker“ hat die Scheibe schließlich am laufenden Band zu bieten. Abschließend bleibt abermals der Hinweis auf die launigen ( aber musikalisch hochwertigen ) Liveshows der Truppe – Unterhaltung garantiert!

8,5 | 10 Punkten - Eisen-Dieter

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Everest

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Smoke Blow - Kiel - Pumpe (21.12.2012 - 22.12.2012)

Um es kurz zu machen: Sämtliche Planungen für diesen Freitag werden nach und nach über den Haufen geworfen. Dennoch erreiche ich just in time die Pumpe, in der ich mir dann erstmal einen kleinen Drink genehmige und Merch shoppe. Mein Blick schweift durch den Laden: Absolut kultiger Schuppen!
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