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I´ll Be Damned - "I´ll Be Damned" (Drakkar Records)


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I´ll Be Damned
Drakkar Records
Wer? Muss man die kennen? Keine Ahnung, sollte man aber. Wieder einmal sind hier Dänen am Werk, wieder einmal bringt dieses kleine Land eine coole Band hervor. Das hier vorliegende Album ist das Debüt dieser fünfköpfigen Truppe, und es ist verdammt abwechslungsreich und gar nicht mal so leicht zu beschreiben oder kategorisieren. „Rock´n´Roll“ trifft es wohl am ehesten. Oder halt „GOD DAMNED ROCK´N´ROLL“, wie die Band auf ihrer Facebook-Seite verlauten lässt. Von mir aus.

Da die Hardfacts abgeklappert sind, widmen wir uns nun der Musik. Der Silberling beherbergt 12 Songs, die wie gesagt äußerst variabel sind, dabei aber jederzeit rocken. Aber jeder für sich irgendwie anders. In „Your Only Home“ wird mal Blues dazugemischt, „People Who Hate People ( Come Together )“ atmet den Spirit von Kiss, der Opener „Believe It“ begeistert hingegen mit durchgetretenem Gaspedal. Klingt interessant, oder? Trotz aller Abwechslung wirkt das Album nicht zerfahren oder gewollt divergent, sondern erstaunlich homogen und schlüssig. Stichwort: Roter Faden.

Zugegebenermaßen hat die Scheibe bei mir einige Durchläufe gebraucht um zu zünden, dann allerdings weiß das Album durch fetten Groove und sehr viel Drive zu überzeugen. Respektable Leistung für ein Debüt. Vergleiche zu anderen Bands fallen mir schwer, gelegentlich erinnern mich die Dänen an Supercharger – aber auch nur für die Dauer eines Songs ( „Schizophrenic Homos“ ). Dann folgt plötzlich beim nächsten Song ein dezentes Stoner-Riff ( „Right For The Money“ ). Und so zieht sich das durchs ganze Album.

Da ich die Songtitel ziemlich witzig finde, verwende ich einfach mal zusammenfassend einen als Fazit für das Album: „Fuck The World ( Be Happy )“.

8 | 10 Punkten - Eisen-Dieter

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