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Album-Reviews

Long Distance Calling - "Boundless" (Inside Out)
In zuverlässiger Regelmäßigkeit beehren uns die Münsteraner „Instrumental-Rocker“ (welch Wort) Long Distance Calling mit neuen Releases. Qualitativ liefern sie immer auf höchster Ebene ab, hatten immer mehr als interessante und namenhafte Gastmusiker (u.a. Peter Dolving, John Bush oder auch Jonas Renkse). Auch fest verpflichtete Sänger, wie der ehemalige Fear My Thoughts Sänger Martin Fischer oder sein Nachfolger Petter Carlsen, zeichneten eine interessante neue Facette in der Bandgeschichte. Mit der neuesten Veröffentlichung geht es nun aber komplett zum rein instrumentalen und es gibt nicht eine Zeile Gesang auf „Boundless“.

Beide Video-Auskopplungen („Out There“ und „Ascending“), die bereits seit Wochen audiovisuelle Eindrücke vermitteln, sind die Starter (bzw. Song eins und zwei) auf dem Album.
Beide Songs sind sehr atmosphärisch und ebnen den Weg für dieses Album.
Das anfänglich etwas cheesige „In The Clouds“ oder auch das treibende „Like A River“ wissen nach dem Start sofort zu gefallen – könnten auch im Abspann eines Tarantino Films laufen…
Die Jungs verstehen es ein Potpourri zwischen Atmosphäre und fast cineastischen Klangbögen zu komponieren, welche sich langfristig in den Gehörgängen festsetzen.
Jeder Song malt irgendwie ein eigenes Bild und unterscheidet sich vom jeweils anderen.
Auffällig ist auch der warme, aber nicht sterile, Sound der Scheibe. Die Produktion ist sehr organisch und jedes Instrument bekommt seinen nötigen Freiraum. So können sich alle Parts wunderbar entfalten und geben dem Sound die Möglichkeit zu wachsen. Grundlegend kommt das Album sehr „soundtrackig“ daher, wobei es mir schwer fällt ein Filmgenre zu benennen in welches die Songs passen würden - das Video zu „Out There“ passt schon wunderbar mit seinen naturgewaltigen Bildern, der Weite und den Einstellungen…
Mit dem gewaltigen und etwas härteren „Skydiver“ endet diese wunderbare Reise.

Long Distance haben ein sehr starkes und zeitloses Album abgeliefert, welches sie durch das Weglassen jeglicher Gesangsparts zu ihren ursprünglichen Wurzeln zurückkehren lässt.
Ich finde allerdings die Idee pro Album eine(n) Gastsänger(in) für einen Song auf dem Album zu haben nicht schlecht - das wäre so das Salz in der Suppe, praktisch die Krone auf dem Bier…

9 | 10 Punkten - Jens Krause

Reviews zum Thema "Long Distance Calling"

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Interviews zum Thema "Long Distance Calling"

Long Distance Calling

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Live-Reviews zum Thema "Long Distance Calling"

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Goatwhore und Kataklysm hat der Autor leider nur in der gigantischen Warteschlange vor der Tuer des Pounds mitbekommen ;-) Klang alles amtlich aber für Urteil reicht der Eindruck nicht. Beim Reinkommen lief gerade die Umbaupause fuer Macabre...
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