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Live-Reviews

Red Fang - Osnabrück - Bastard Club (19.08.2014)
Was kann es Schöneres geben, als mit den Zausel-Amis von Red Fang in seinen Geburtstag reinzufeiern? Nicht viel, allerdings macht sich die erste Ernüchterung breit, als wir vorm Bastard Club stehen, und Besitzer Schnalli verkündet, dass es diesmal kein Pabst Blue Ribbon Bier zu kaufen gibt. Bei ihrem letzten Auftritt hier vor einem Jahr hatte man eigens eine komplette Europalette von der amerikanischen Plörre importiert und feilgeboten. Dafür kann man heute allerdings die „Night Destroyer“ Chili-Sauce von Red Fang käuflich erwerben, ein netter Ersatz. Nun zum Wesentlichen:
Supportband ist heute Atomic Peat, und die machen ihre Sache verflucht gut. Ohne Album im Rücken zocken die 3 Osnabrücker eine Melange aus Mustasch, Red Fang und Queens Of The Stone Age, was beim Publikum hervorragend ankommt. Die Posen sitzen, die Stimme des Sängers erinnert wirklich sehr an Ralf von Mustasch, und die Riffs drücken amtlich aus den Boxen. Das macht richtig Laune, die Leute vor der Bühne machen reihenweise den Wackeldackel. Nach der Show verrät mir der Drummer, dass die Band im Oktober ins Studio geht. Sollte man unbedingt im Auge behalten und anchecken, die Jungs stehen grad am Anfang und machen dabei bereits eine erstaunlich gute Figur.
Die anschließende Umbaupause zieht sich ein wenig, allerdings ist das Verlangen, Red Fang endlich wieder auf der Bühne zu sehen, auch riesig. Wat hab ich Bock! Irgendwann haben sie ein Einsehen und legen furios mit „Dirt Wizard“ los. Sänger und Bassist Aaron Beam scheint dem Auftritt auch entgegengefiebert zu haben, der bärtige Bube hat ordentlich Hummeln im Hintern und legt ne flotte Sohle aufs Parkett. Auch seine Bart-Brüder an den Gitarren riffen und bangen sich in den Auftritt rein, der mit „Number 13“ nahtlos fortgeführt wird. Die Stimmung vor der Bühne ist sehr gut, es wird gejohlt und applaudiert.


www.youtube.com/v/MxApfdTFgoU


Die neuen Nummern wie „DOEN“, „Blood Like Cream“ oder auch „1516“ werden erst relativ spät ins Set eingebaut, funktionieren live aber ebenfalls sehr gut. Somit gerät der Auftritt erneut zum Triumphzug, natürlich erst recht, als die Klassiker „Wires“, „Into The Eye“ und abschließend natürlich „Prehistoric Dog“ ertönen. Die Band wirkt dabei absolut geerdet, man trifft die Jungs später auch an der Bar an. Die 75 Minuten sind jedenfalls viel zu schnell vorbei. Ich habe die Band bereits einige Male live erleben dürfen, aber dieser Auftritt verdient wirklich das Prädikat „Besonders geil“. Kurz und knapp: Red Fang haben Osnabrück erneut in Schutt und Asche gelegt. Großartig!


www.youtube.com/v/2CL79-rDSuE


Eisen-Dieter

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